Meditation lernen

Warum? Wieso? Wozu?

Meditation

Was ist eigentlich Meditation?

Am Anfang bedeutet Meditation in sich gehen, zur Ruhe kommen und entspannen. Dadurch kommen Denken und Fühlen wieder in Einklang, der Meditierende fühlt sich vom ersten Tag an wohler und entspannter.

Im normalen Leben sieht es folgendermaßen aus. Der Druck nimmt immer mehr zu, hohe Erwartungshaltung zum Beispiel durch Medien, Arbeit und Familie. Um diesem Druck stand zu halten greifen immer mehr Menschen zu Alkohol, Drogen, Medikamente usw. Doch dies bringt einen nicht wirklich weiter, sondern es zerstört viel mehr, dh.: destruktives Verhalten.

Für viele Menschen ist es heute schwer aus ihrem Alltag auszusteigen, der aus immer mehr Informationsfluss, Stress, Hektik und funktionieren müssen besteht. Durch immer wiederkehrende Gedankenmuster wird der Geist ständig gefüttert und auf Trab gehalten. Dies nennt man den Beta – Zustand. Man ist angespannt und die Aufmerksamkeit ist hier überwiegend im Außen. In diesem Zustand ist es unmöglich zu entspannen und den eigenen Geist zur Ruhe kommen zu lassen.

Um in die sehnlichst gewünschte Entspannung, Ruhe und Beschaulichkeit zu kommen lernen wir in der Meditation die Gedanken zu beruhigen und wir gehen mit unserer Aufmerksamkeit nach innen. Wir befassen uns mit unseren Gedanken und Gefühlen, wir machen uns bewusst was Gedanken und / oder Gefühl ist und hinterfragen woher sie kommen und warum man dies oder jenes denkt/fühlt.

meditation

In der Meditation lernen wir Gefühle und Emotionen zu kontrollieren, sogar zu leiten und ins Positive zu wandeln.

Meditation beginnt mit dem Erlernen der Fähigkeit sich selbst mehr und mehr auf allen Ebenen der Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Handlungen bewusst zu werden und immer tiefer wahrzunehmen. Durch Meditation finden wir wieder zur Ruhe, Entspannung und Gelassenheit. Dies nennt man den Alpha – Zustand. Man ist entspannt und die Aufmerksamkeit ist überwiegend im Innen.

Wie meditiere ich?


Viele sind der Meinung das Meditation nur etwas für esoterische Langhaar-Hippies und Yogis ist. Ich selbst vertrat diese Meinung und es schien mir das Meditation reinste Zeitverschwendung sei. Mittlerweile ein paar Jahre später gehört Sie in meinem Leben, wie das Zähne putzen, dazu. Sie ist Alltagsroutine geworden. Ich habe herausgefunden wie ruhiger ich geworden bin, bewusster handle und bewusster spreche. Meditieren hat sich sehr positiv auch auf meinen Körper ausgewirkt und dieses möchte ich nicht mehr missen.

Wir nehmen eine körperliche und auch geistige Haltung an die es uns erheblich erleichtert genau das zu erreichen was wir wirklich wollen. Praktisch gesehen ist Meditation eine Übung bei der man sich in einer entspannten sitzenden oder liegenden Körperhaltung auf eine einzige Sache intensiv konzentriert und innere Prozesse wahrnimmt. Störungen von Außen wie Geräusche und Gedanken die einem dabei durch den Kopf gehen werden zwar wahrgenommen, aber nicht weiter verfolgt und man kehrt immer wieder zu dem zurück auf das man sich gerade konzentriert. Dies kann zum Beispiel ein Körperteil oder der eigene Atem sein. Wir nehmen dabei ganz bewusst ein Körperteil oder unser Einatmen und Ausatmen wahr.

Meditieren können wir in sehr vielen Positionen. Für Anfänger ist hier die liegende oder sitzende Haltung zum Beispiel auf einem Stuhl zu empfehlen aber auch Yoga Asanas sind hier am Anfang zu empfehlen. Dabei ist die eigentliche Position nicht so wichtig sondern vielmehr die Arbeit mit der Aufmerksamkeit. Wir beginnen unseren Verstand, Gedanken und Gefühle zu beobachten und wahrzunehmen.
Wenn Spannungen vorhanden sein sollten versuchen wir heraus zu finden warum.

Meditation Lernen

Du wirst schnell spüren das du klarer denkst und fokussierter bist. Somit werden Aufgaben schneller und mit mehr Leichtigkeit erledigt. Meditieren ist also keine Zeitverschwendung, sondern bringt einen Zeitgewinn mit sich. Man geht ausgeruhter und fokussierter an die Arbeiten heran und erledigt diese dadurch schneller und mit mehr Tatendrang.
Merke: du wirst die Zeit die du täglich in deine Meditationsarbeit investiert um ein vielfaches in Form von Energie, Klarheit und Lebenskraft zurück bekommen.

Meditieren bedeutet einfach nur, (dir selbst) bewusst zu werden. Meditation kann auch statt finden, wenn man gerade mit jemandem sich unterhält, beim Duschen, spazieren oder auch kurz vor dem Einschlafen. Meditieren kann man also immer und in jeder Situation!

Zum Beispiel: Ist mein Gesicht angespannt? Wenn ja, warum? Weil mir mein Chef / Frau was gesagt hat? Warum ist mein Bauch angespannt? Weil ich vielleicht Angst um meine Arbeit oder Zukunft habe? Warum bin ich unruhig? Weil ich nicht weiß wie es weitergehen soll? Warum habe ich Depression? Weil ich mich mit meiner Frau /Mann zerstritten habe?

Meditation zu erlernen hilft dir:
• herunterzukommen, wenn du gestresst bist
• wacher zu werden, wenn du dich träge fühlst
• deine Ängste besser in Griff zu bekommen
• negative Gedanken loszuwerden
• selbstbewusster zu werden und an innerer Stärke zu gewinnen
• dich schnell zu entspannen und neue Energie zu tanken
• dich rundum besser zu fühlen und das in kürzester Zeit

Wenn ich genau weiß was mich quält, und warum es mich quält, dann kann ich die negativen Dinge loswerden. Wie? Es gibt 2 Möglichkeiten:

Entweder habe ich die Dinge unter Kontrolle dann sage ich mir in der Meditation, ich packe es an und verändere es. Oder ich habe es nicht unter Kontrolle dann übergebe ich diese Dinge einer Höheren Kraft, dem Leben, Gott. Was aber wenn ich nicht an etwas Höheres glaube?

Dann sage ich mir ganz einfach das ich mir durch negative Gefühle und Gedanken selbst Schaden zufüge. Um glücklich im Jetzt sein zu können lasse ich alle meine Sorgen los (gehen). Natürlich ist es leichter zu sagen und zu schreiben als umzusetzen. Die praktische Umsetzung des „Loslassens“ wende ich solange an bis sich alle Blockaden, Ängste und Anspannungen aufgelöst haben. Erst dann beginnen die eigentlichen Meditationen und die Astralreisen.

"Gott, gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

Ein Gebet bedeutet ich sprech zu Gott. Meditation bedeutet das ich Gott - dem Leben – dem höheren Bewusstsein zuhöre. Wir beobachten dann weiter ganz aufmerksam unsere Gedankenströme um herauszufinden woher diese kommen.

Meditation lernen - in 7 einfachen Schritten

  • 3.Die Sitzposition
    Schau auf eine angenehme Unterlage, ein Sitzkissen oder eine Yogamatte. Es soll bequem, wohlig und warm sein, jedoch sollte sie nicht zu weich sein, da man einsinkst. Als Anfänger kann man sich einfach im Schneidersitz setzen. Solltest du bereits geübter und dehnbarer sein kann man sich im Halb-Lotus setzen. Es sollte auf keinen Fall schmerzen und wenn das Sitzen auf dem Boden nicht angenehm ist, dann kann man sich auf einen ganz normalen Stuhl setzen.Ich empfehle am Anfang wenn man zuvor nie meditiert hat sich auch hinzulegen, dabei die Arme seitlich legen und die Handflächen nach oben.
  • 4. Die Körperhaltung
    Die wichtigste Beachtung in der Meditation ist ein gerader bzw. aufrechter Rücken, egal welche Position eingenommen wird zur Meditation. Eine aufrechte/gerade Wirbelsäule bewirkt das sich die Brust öffnet, dadurch frei atmen kann und die Energie ungehindert fließen kann. Die Schulter werden locker gelassen, die Hände kann man in der Sitzposition legt man ineinander, oder aber auch mit den Handflächen nach oben ganz locker auf den Schenkeln ruhend. Grundlegend gilt es den ganzen Körper zu entspannen.
  • 1. Der Meditationsplatz
    Der Platz zum Meditieren sollte nach Gefühl ausgewählt werden. Er soll ruhig und sauber sein. Freue dich darauf hier täglich etwas Zeit zu verbringen. Es geht darum diesen Platz sehr einfach zu gestalten, überflüssige Sachen zu entfernen, da es darum geht in sich zu kehren und das geht am einfachsten, wenn man alle äusserlichen störenden Einflüsse minimiert. Wenn man will kann man sich einen kleinen Altar herrichten.

    Eine 20 cm hohe weisse Kerze sollte zur Meditation immer brennen. Die Farbe der Kerze zur Meditation hängt von der Konstellation der Sonne ab, jedoch ist am Anfang eine weisse, oder aber auch die eigene Lieblingsfarbe völlig in Ordnung. Wichtig ist das die Kerzen durchgefärbt sind und nicht nur aussen gefärbt. Dies hat den Grund das bei den durchtränkten Kerzen die Energien gebündelter sind.
  • 2. Sorge für Ruhe
    Schau das es an deinem Platz ruhig und angenehm ist. Schalte dein Handy auf lautlos und sorge dafür das du während der Meditation von niemanden unterbrochen wirst.
Meditation Pose

Foto © Oleh_Slobodeniuk http://www.istockphoto.com I pmalenky

  • Achte auf jedes Detail welches beim Atmen passiert: wie der Brustkorb sich hebt und senkt, wie die Bauchdecke sich beim Einatmen wölbt, wie der Atem langsam in den Körper einfliesst und ausfliesst usw.
    Als Hilfe kann anfangs ein „Wecker“ auf 10 Minuten gestellt werden, diese 10 Minuten „still sitzen“ werden, wenn man nie vorher meditiert hat, einem wie eine halbe Ewigkeit vorkommen. Später wenn man geübter ist und immer mehr nach Innen geht wird automatisch die Zeitspanne größer.
  • 7. Aufwachen
    Wie vor Beginn der Meditation sollte das Aufwachen ebenso sanft erfolgen. Also hier keine ruckartiges Aufstehen und sich gleich der nächsten Aufgabe zuwenden. Bewusst auch hier einige tiefe Atemzüge nehmen. Wer möchte kann mit gefalteten Händen und gesenktem Kopf sich kurz bedanken. Die Beine strecken. Dehnen sie sich ein wenig, dabei können sie Ihre Arme nach oben strecken und sich ganz lang machen und einen ganz tiefen Atemzug nehmen. Genauso wie man sich bewusst nach innen gerichtet hat, kommt man bewusst wieder in das Hier und Jetzt zurück. Gerne kann auch ein Mediationstagebuch geführt werden, um alle Eindrücke hineinzuschreiben, die man während der Meditation erlebt.
  • 5. Bevor es los geht…
    Wir schließen die Augen und atmen ganz bewusst einige Male durch die Nase tief in den unteren Bauch ein und ganz bewusst und lang wieder durch den Mund aus. Innerlich tasten wir unseren ganzen Körper ab und checken damit unsere Körperhaltung: Ist der Rücken aufrecht/gerade? Sind die Schultern locker? Ist meine Brust offen und weit?
    Habe ich ein entspanntes Gesamtgefühl?
    In dieser Vor-Phase können sie alles korrigieren, es soll nicht perfekt sein wie bei einem Yogi, sondern soll für sie, sich richtig anfühlen und Ihnen ein angenehmes Gefühl bereiten.
  • 6. Die Meditation
    Aus Erfahrungen meinerseits ist es am Anfang ausreichend erstmal 5 - 10 Minuten und 2 - 3 Mal in der Woche zu meditieren. Die Aufmerksamkeit sollte hier bewusst zuerst auf den Atem gesetzt werden. Die Aufmerksamkeit soll immer wieder nach Innen gelenkt werden, am Anfang werden sich unsere Gedanken im Kopf immer wieder „einmischen“ und uns ablenken. Das ist normal. Die Gedanken zulassen, jedoch diese nicht bewerten und wieder ziehen lassen und die Aufmerksamkeit wieder auf den Atem lenken. Am Anfang geht es darum „herauszukommen“ aus unserem Kopf und „hineinzugehen“ in unseren Körper.

Häufige Fragen und Probleme - Meditation lernen

Was soll ich tun wenn mein Fuß einschläft?

Anfangs ist mir selbst bei jeder Meditation der eine oder manchmal sogar beide Füße eingeschlafen. Ich habe herausgefunden das, wenn man das Gesäß erhöht durch ein Kissen, das nicht mehr passiert. Wichtig ist das man bequem sitzt (wie oben beschrieben) und für sich selbst die geeignete Sitzposition auswählt. Für Anfänger rate ich immer zuerst sich hinzulegen.

Wie werde ich negative Gedanken los?

Gedanken sind Produkte aus deinem Gehirn (Verstand) und wenn man diesen keine Beachtung schenkt, sondern nur beobachtet und erkennst als das was sie sind, dann verschwinden sie. Dieses „Gehirngut“ kann man nicht direkt beeinflussen oder kontrollieren, jedoch wenn man Ihnen keinen Glauben mehr schenkt und sie nur anschaut, entzieht man ihnen all ihre Kraft. Automatisch verschwinden dann auch die schlechten Gefühle, die automatisch mit negativen Gedanken verbunden sind.

Woher weiss ich ob ich alles richtig mache?

Hier gibt es kein richtig und kein falsch. Die Messlatte/der Fortschritt in einer Mediation ist bei jedem einzelnen sehr individuell. Wenn man in den gedankenlosen Zustand in der Meditation erreicht hat, kann ich sagen das man sehr große Fortschritte gemacht hat. Wichtig ist in der Mediation das sie als Achtsamkeitsübung dienen soll und für sich selbst entscheidet wie, wann und in welcher Form man meditiert. Hier gibt es keine Richtlinie, einfach meditieren. Jeder für sich wird seinen eigenen Weg der Meditation finden.

Ich kann meine Gedanken nicht stoppen, was soll ich tun?

Das Ziel der Meditation ist es in den Gedanken - freien Zustand zu kommen. Im Grunde ist der häufigste Fehler der, das man sich darauf konzentriert keine Gedanken zu haben - also nicht zu denken. Jedoch genau dieses „Ich darf nicht denken" bewirkt das nur noch mehr Gedanken folgen, da wir darauf den Fokus setzen. Hier ist es wichtig genau NICHT daran zu denken NICHT zu denken. Wir beobachten nur. Wir lassen jeden Gedanken frei fließen, beobachten ihn und lassen diesen vorbei ziehen. Eine kleine Hilfe ist am Anfang sich vorzustellen das man die Gedanken auf eine Wolke setzt. Wir beobachten diesen Gedanken wie er auf der Wolke sitzt und lassen diesen mit der Wolke (vorbei) ziehen.

Wann ist die beste Zeit zu meditieren?

Im Grunde ist es jedem selbst überlassen. Meine Erfahrungen haben gezeigt das es abends sehr angenehm ist zu meditieren, aber auch in den Morgenstunden kurz nach dem Aufstehen. Es ist jedem selbst überlassen wann er sich mindestens 10 Minuten täglich Zeit für die Meditation nimmt. Hier sollte man einfach auf seine „innere Uhr" achten und je nach Tagesablauf und oder Stressfaktor am Tag, entscheiden.

Wie lange soll ich meditieren?

Wer noch nie meditiert hat sollte am Anfang, wenn möglich 3 x die Woche für 5 Minuten meditieren. Später kann man sich steigern erstmal auf 10 Minuten täglich. Mit der Zeit wird man bewusster bei der Meditation und kann die Dauer verlängern. Hier ist es wie bei der Ausübung einer Sportart, je regelmässiger man trainiert, umso besser wird man und steigert die eigene Leistung. Wichtig ist die Kontinuität bei der Meditation, nicht die „Ausdauer“, diese stellt sich mit der Zeit von selbst ein.

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